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hatte, zog es mich zum Gebäude der Tauchbasis. Am Motel vorbei führt ein Weg durch zahlreiche Blumenrabatten hindurch am Schwimmbad vorbei, das sich für
die Durchführung olympischer Schwimmwettbewerbe anbietet, direkt zur Basis. Neben dem riesigen Becken wirkt das Gebäude der Tauchbasis der ”Blue Ocean Divers” recht
klein, aber der erste Eindruck trügt, denn von außen sieht man nicht, wie geräumig sie doch ist.
Die Tauchbasis wird durch die Tauchlehrer Elmar und John geleitet,
unterstützt werden sie vom weiblichen PADI Divemaster Trine, die u. a. für die Durchführung der Landtauchgänge zuständig ist. Das gesamte Team der "Blue Ocean Divers"
macht einen äußerst kompetenten und netten Eindruck. Besonders ist mir Elmars Umsicht beim Umgang mit Tauchanfängern und Newcomern aufgefallen.
Die Ausbildung wird nach
PADI und auf Wunsch auch nach CMAS durchgeführt. Hierzu stehen der Riesenpool und einige von Land aus erreichbare leichte Tauchgebiete zur Verfügung. Ausgestattet ist die Basis
mit zwei Bauer Kompressoren, mit denen jeweils parallel zwei Tauchflaschen gefüllt werden können. Für einen geregelten Tauchbetrieb ist die Kom- pressorkapazität völlig
ausreichend. Leihausrüstungen für 20 Personen stehen zur Verfügung; diese befanden sich im April '99 in einem technisch guten Zustand.
Die Tauchgebiete sind mit dem
Jeep in ca. 10 Minuten erreichbar. Zweimal pro Woche werden Bootstauchgänge durchgeführt; bei Bedarf oder auch Wunsch auch noch weitere. Das Tauchboot liegt im Hafen von Sagres,
welches in östlicher Richtung am äußersten Südwestzipfel Europas liegt. Die Fahrt mit dem Jeep nach Sagres dauert ca. 30 Minuten. Den ”Blue Ocean Divers” mangelt es
nicht an Tauchgebieten, zudem sind sie sehr vielseitig. Da ist das Fratzenwrack, das auf einer Tiefe von 15 Metern liegt oder ein weiteres namenloses Wrack auf 32 Metern. Im
Inneren des tief liegenden Wracks sind riesige Seespinnen, Conger und Muränen anzutreffen. Am Fratzenwrack kommen die biologisch Interessierten voll auf ihre Kosten. Algen,
verschiedene Arten von Lippfischen und Schleimfischen sowie Drachenköpfe haben dieses Wrack besiedelt.
Interessant war auch ein Tauchgang in eine Tropfsteinhöhle in der man
im Inneren auftauchen konnte. Durch die Einwirkung der Brandung lösten sich in sekundenschnelle Nebel und klare Sicht ab. In diesem Tauchgebiet waren auch zahlreiche Langusten zu
entdecken, die sich in Nischen von Wänden die mit gelben, grünen und lila Krustenanemonen überzogenen waren, zu verstecken versuchten. Gorgonien gibt es in allen Farben, und schon
in einer Tiefe von 6 Metern. Sepien und Oktopusse kreuzten nicht selten den Weg von uns Tauchern. Bei einem Nachttauchgang gab es zahlreiche Krustentiere und Schlangensterne zu
bewundern.
Es ist richtig, die Sichtweiten waren geringer und die Wassertemperaturen niedriger als im Mittelmeer. Das Wasser hatte oft einen Grünschimmer. Erfroren bin ich
nicht, aber ich hatte mir eine zünftige Erkältung eingefangen, aber das lag nur daran, daß ich von der Unterwasserwelt der Algarve einfach nicht genug bekommen konnte, alle
Tauchgänge zeitlich ausgereizt hatte und dabei die Kälte garnicht spürte.
Die Ausfahrten mit dem großzügig bemessenen Tauchboot gefielen mir besonders. Zwischen den
obligatorischen zwei Tauchgängen wurden an Bord Fisch und Fleisch gegrillt und alle Tauchgäste hatten ausreichend Zeit, sich näher kennenzulernen und miteinander zu klönen oder
einfach nur zu relaxen. Bei den ”Blue Ocean Divers” kann man leicht Freunde finden!
Reisezeit
Getaucht wird das ganze Jahr über. Die beste Zeit
soll wegen der Unbeständigkeit des Wetters aber April bis Oktober sein. Anreise
Mit dem Flugzeug von verschiedenen deutschen Flughäfen nach Faro.
Umständlicher und lang mit dem Auto, z. B. ca. 3.000 Kilometer ab Frankfurt. Route durch Frankreich - Rhoneautobahn - Barcelona Valencia Murcia - Sevilla nach Lagos/Algarve.
Papiere
Für EU-Bürger genügt der Personalausweis. Die Basis
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